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RadCarsten

RadCarsten

Hier beantwortet unser Felgen-Experte die häufigsten Fragen rund ums Leichtmetallrad. Ihr Anliegen ist nicht dabei? Kontaktieren Sie RadCarsten direkt per E-Mail: radcarsten@borbet.de. Er hilft Ihnen gerne weiter!
Aufbau einer Leichtmetallfelge
Felgenmaulweite
Mit der Felgenmaulweite wird die Felgenbreite angegeben. Gemessen wird dabei der Innenabstand zwischen den Felgenhörnern.

Einpresstiefe
Als Einpresstiefe wird der Abstand zwischen Radmitte und Radanlagefläche bezeichnet. Die Einpresstiefe entscheidet darüber, wie weit das Rad nach innen bzw. nach außen steht.

Lochkreisdurchmesser
Der Lochkreis ist der Durchmesser des Kreises, auf dem die Mittelpunkte der Befestigungslöcher liegen. Angegeben wird der Lochkreis in mm.

Mittenlochdurchmesser
Der Durchmesser des Mittenlochs entspricht oftmals nicht der jeweiligen Fahrzeugnabe, sondern wird mittels Zentrierring reduziert. Dadurch können Räder mit gleichem Lochkreis auf verschiedenste Fahrzeugmarken verwendet werden. Bei vielen Rädern gibt es zudem fest gebohrte Varianten für gängige Fahrzeuge (Audi, BMW, Mercedes, Seat, Skoda und VW).

Hump
Als Hump bezeichnet man den Wulst am Felgenrand, der bei Querbelastung, wie beispielsweise rasanten Kurvenfahrten, das Abrutschen des Reifens in das Felgenbett verhindert.
Aufbau einer Leichtmetallfelge
KBA-Nummer
Eine KBA-Nummer wird vom Kraftfahrtbundesamt in Flensburg erteilt. Bei allen BORBET-Fachhandelsrädern ist diese Nummer außen in der Nähe des Ventillochs sichtbar. Mit der KBA-Nummer wird gewährleistet, dass es sich um ein so genanntes „reihenweise gefertigtes Teil“ handelt. Damit kann man sicher gehen, dass es auch nach Jahren keine Probleme bei der TÜV-Eintragung gibt. Die KBA-Nummer ist auch Grundlage für die ABE – ohne KBANummer müsste grundsätzlich eine TÜV-Eintragung vorgenommen werden.

Teilegutachten, TÜV-Gutachten, ABE
Der Unterschied zwischen einem Teilegutachten und einer ABE ist riesig: Wenn eine ABE vorliegt (wie bei 99% unserer Räder) und der entsprechenden Bereifung keinerlei Nacharbeits-Auflage zugeordnet ist , so ist auch keine gesonderte Abnahme durch einen Sachvertsängigen erforderlich. Sind jedoch Auflagen wie „Abdeckung der Reifenlauffläche“ o. ä. zu beachten, müssen auch Räder mit ABE eingetragen werden. Liegt „nur“ ein Teilegutachten vor, müssen die Räder auf jeden Fall eingetragen werden, auch wenn ansonsten keinerlei Auflagen zu erfüllen sind. Aber auch ein Teilegutachten hat seine Vorteile: Vor allem bei neuen Autos können wir mit einem Teilegutachten -im Gegensatz zur kompletten ABE-Aktualisierung - eine schnelle TÜV-Abnahme gewährleisten.

RDKS
Seit dem 1.11.2014 muss jeder Neuwagen mit einem Reifendruckkontrollsystem ausgestattet sein. Hier unterscheidet man zwischen direkten und indirekten Systemen. Während letztere den Reifendruck einfach über den Abrollumfang messen, sind beim direkten System in jedem Rad spezielle Sensoren verbaut. Dazu gibt es am Markt zahlreiche Hersteller, aber in unser Lieferprogramm passen 99% der am Markt befindlichen Sensoren.

ECE
Eine ECE-Nummer wird ebenso wie die KBA-Nummer vom Kraftfahrtbundesamt in Flensburg vergeben und von aussen sichtbar auf jedem ECE-Rad eingegossen. ECE-Räder entsprechen in puncto Maulweite und ET sowie der Innenkontur (für den Bremsfreigang) exakt dem Serienrad und sind auch so zu verwenden. Immer ohne Zentrierring, oft auch mit den serienmäßigen Befestigungsteilen und es besteht KEINE Mitführungspflicht der Gutachten/ECE-Anlagen.

COC-Papiere
Die COC-Papiere – COC steht für Certification of Conformity, zu Deutsch Übereinstimmungserklärung – enthalten alle vom Fahrzeughersteller freigegebenen Reifen- und Radgrößen des jeweiligen Fahrzeugs. Seit Oktober 2006 beinhalten neu ausgestellte Kfz-Scheine zumeist nur noch die Rad-/Reifen- Kombination, die beim Kauf am Fahrzeug montiert ist. Alle weiteren zulässigen Rad-/Reifen-Kombinationen sind den COC- Papieren zu entnehmen.

Welche Reifengröße darf ich fahren?
Die verbaubaren Reifengrößen sind in der Anlage zur ABE/ECE aufgeführt. Bei der ECE ist es immer nur die Serienbereifung, in der ABE (die es oft zusätzlich zur ECE auch gibt) stehen zahlreiche weitere Reifenabmessungen. Ob die jeweilige Reifengröße noch einer zusätzlichen TÜV-Abnahme bedarf, hängt von der Breite bzw. auch der verwendeten Einpresstiefe ab. Aber viele Reifendimensionen einer ABE sind OHNE TÜV-Eintragung zu fahren, auch wenn die Größe NICHT in den Fahrzeug/COCPapieren genannt ist.



Radwechsel
Montagehinweis (Anzugsdrehmoment, Schrauben)
Unsere Montageanleitung finden Sie z. B. auf dem Karton unserer Multiflex-Sets oder HIER als pdf. Das erforderliche Befestigungsmaterial (incl. Anzugsdrehmoment) finden Sie auch im entsprechenden Gutachten/der ABE.

Schneeketten
Die Möglicheit zur Verwendung von Schneeketten bei der jeweiligen Reifengröße finden Sie ebenfalls im Gutachten / der ABE-Anlage unter den A-Auflagen.

Reinigung, Pflege und Lagerung
Wir empfehlen warmes Wasser und einen weichen Schwamm. Beim Einlagern über eine Saison sollten die Räder stehend oder hängend gelagert, nicht aber aufeinander gelegt werden.

Hinweis zur Reparatur von Leichtmetallrädern
Gemäß dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ist eine Reparatur beschädigter Leichtmetallräder aus Gründen der Verkehrssicherheit grundsätzlich abzulehnen. Mit Reparatur sind jegliche Eingriffe in das Materialgefüge, Wärmebehandlungen und Rückverformungen gemeint. Also z.B. das Beseitigen von Beulen, das Schweißen von Rissen im Felgenbett oder der Materialauftrag nach erheblichem Bordsteinkontakt. Aufgrund einer latenten Gefahr die von reparierten Leichtmetallrädern ausgeht, dürfen diese im öffentlichen Straßenverkehr nicht benutzt werden!

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